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Zeeman-Nachhaltigkeitsbericht 2021: zuinig gegenüber Mensch und Umwelt.

Alphen aan den Rijn, 9. Juni 2022

 

Zeeman-Nachhaltigkeitsbericht 2021: zuinig gegenüber Mensch und Umwelt

 

· 59% des gesamten Baumwollverbrauchs ist nachhaltig

· größerer Einblick in die Umweltbelastung in der Kette

· Note ‚Gut’ der Fair Wear Foundation und Auszeichnung ‚Sustainable retailer of the year’

· Zeeman hat 2021 71% mehr als 2020 investiert

· Zeeman legt 2021 auf 1303 Filialen zu

 

Lesen Sie den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht.

 

Zeeman veröffentlicht heute den Nachhaltigkeitsbericht für 2021. Der Bericht blickt auf ein bewegtes Jahr zurück, das abermals im Zeichen der COVID-19-Pandemie stand. Daneben hatte das Unternehmen auch mit Ladenschließungen in Europa durch unterbrochene Warenströme und die Rohstoffknappheit zu kämpfen. Trotzdem hat der Textilanbieter die Bedeutung der gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen nicht aus dem Blick verloren. Im Gegenteil, das Thema steht mehr denn je auf der Tagesordnung. Eines der wichtigsten Ziele 2021 bestand darin, den Anteil nachhaltiger Baumwolle an der Textil- und Bekleidungskollektion auf 50% zu erhöhen. Mit einem definitiven Anteil von 59% nachhaltiger Baumwolle wurde das Ziel für das abgelaufene Jahr erreicht. Außerdem hat Zeeman den Fokus auf den Einblick in die Umweltbelastung durch Zulieferer gerichtet. Das Ziel für 2021, dass mindestens 95% der Färbereien und Wäschereien über ein Abwasseraufbereitungssystem verfügen, wurde erreicht. Diese Initiativen wurden 2021 alle mit einer guten Bewertung im Fairwear Brand Performance Check und der Auszeichnung ‚Sustainable retailer of the year‘ gewürdigt.

 

Zeeman bleibt zuinig

Dass Gut und Günstig auch während der COVID-19-Pandemie wunderbar miteinander vereinbar sind, beweist Zeeman einmal mehr. Hierzu CEO Erik-Jan Mares: „Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen nennen wir bei Zeeman schlicht und ergreifend ‚zuinig‘, ein typisch niederländisches Wort mit doppelter Bedeutung. Es steht sowohl für kostenbewusst als auch für sorgsam. Zuiniger Umgang mit den Ressourcen, die wir benötigen, mit den Menschen, die für uns arbeiten, mit der Umwelt und unserer Gesellschaft. Die Zusammenarbeit mit der Recyclingorganisation Het Goed ist einer der wichtigsten Schritte, die wir 2021 unternommen haben. Außerdem ist es für uns wichtig, dass Basic-Textilien auch weiterhin zugänglich und erschwinglich bleiben, gerade für diejenigen mit einem kleineren Geldbeutel und auch in dieser Zeit wachsender Inflation. Wir fühlen uns dafür verantwortlich, unseren Beitrag dazu zu leisten. Die Herausforderung ist groß, aber wir werden auch weiterhin alles unternehmen, um hochwertige und verantwortungsvoll produzierte Basics zum kleinstmöglichen Preis anzubieten.”

 

Zwei erfolgreiche Pilotprojekte in den Filialen

Der Textildiscounter betreibt derzeit mehr als 1300 Filialen, die sich auf sieben europäische Länder, nämlich die Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Luxemburg und Österreich verteilen. Daneben besteht auch in drei Ländern die Möglichkeit, online zu shoppen. Nach den Niederlanden und Belgien wurde sie im vorigen Jahr um einen Webshop in Frankreich erweitert. 2021 wurde deutlich in Filialeröffnungen in Frankreich und Spanien investiert, wobei sich die Anzahl der Filialen in Letzterem im Vergleich zu 2019 verdoppelt hat.

 

RESALE

Es wurde aber nicht nur in die Anzahl der Filialen investiert. Zeeman hat außerdem eine neue Ladenformel und unter der Bezeichnung RESALE eine Kooperation mit der Organisation Het Goed, die sich an der Kreislaufwirtschaft orientiert, initiiert.

Das Pilotprojekt RESALE war einer der wichtigsten Schritte des vergangenen Jahres. Das Pilotprojekt startete in sechs niederländischen Zeeman-Filialen, in denen Secondhand-Kleidung aller Marken abgegeben und gekauft werden konnte. Inzwischen wurde dieses Pilotprojekt auch in Belgien in zwei Filialen eingeführt. Ende 2021 konnte getragene Kleidung in 50 Filialen abgegeben werden, aber inzwischen ist das in den Niederlanden in jeder Zeeman-Filiale möglich. Mit dem Kauf eines Secondhand-Kleidungsstückes wird ein Kilo CO2-Emissionen kompensiert. Zeeman weist aktiv auf die Möglichkeiten zur Wiederverwertung von Kleidung hin und hofft somit, seine Kunden dafür zu sensibilisieren, dass Kleidung getrennt eingesammelt werden muss und nicht in den Restmüll gehört, wie es noch in 55% der Fälle geschieht. Auch auf diese Weise möchte Zeeman seinen Beitrag zur Gesellschaft und zur Umwelt leisten.

 

Ausblick auf 2022

Zeeman glaubt, dass die Entwicklung in Richtung Kreislaufwirtschaft für unser aller Zukunft wichtig ist. Mit den bereits vereinbarten Nachhaltigkeitszielen wurden darin die ersten Schritte unternommen, die im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Außerdem wird sich Zeeman auch im kommenden Jahr für einen Existenzlohn in der Kette einsetzen. Der Textildiscounter steht auf dem Standpunkt, dass dieses Problem strukturell nur dann behoben werden kann, wenn die Branche an einem Strang zieht. Zeeman unternimmt den ersten Schritt und beginnt 2022 mit der Ermöglichung eines Existenzlohnes bei mindestens einem Lieferanten pro Produktionsland für den Anteil von Zeeman an der Produktion.